hallo an alle die nach der langen pause doch mal wieder hier reinschaun
ich hab einiges nachzuholen von daher koennte es etwas laenger werden… naja mal schaun
was ist bis jetzt so alles vorgefallen, nun fangen wir an wo ich aufgehoert hab
nach den oliven gings durch die weiten der mitte des kontinents, naja zu gross geratene insel wuerd ich sagen
der weg stratete in port augusta, die letzte groessere stadt vor dem grossen nichts, was soll ich sagen, man muss sich ja vorbereiten, schlau machen, haufenweise kostenlose karten einheimsen und planen was man mitnehmen sollte und dann doch nicht tut,
gut vorbereitet und definitiv voellig ausgeliefert falls was schief geht gings gen flinders range
netter name fuer an sich ne schoene landschaft, viele berge und auch tatsaechlich ein paar hohe, einer wurde sogar erklommen auf der reise und wer die vorsichtsmassnahmen von touristen-wanderrouten in dtschland kennt vermisst hier in australien jede sicherheit, da fuert die markierte route auch mal ueber spalten und unsicheres glattes gestein das beim absturz wenigstens die gewissheit eines schnellen todes laesst
nun man kanns ueberleben, also ist es wohl doch nicht so schlimm,
ansonsten ist die flinders range eine schoene huegellandschaft in der durchaus herr der ringe haette gedreht werden koennen, nur um ne grobe idee zu haben,
nach flinder kam cooper pedy (uebersetzt heisst das uebrigens “loch des weissen mannes”) was soll ich sagen, die buddeln da halt anch edlen steinkram, und die gebuddelten loecher werden dann auch gleich noch als haeuser genutzt, sehr witzig an sich, also die haelfte der stadt ist unter der erde, net schlecht gemacht aber mal abgesehen von dem unterirdischen wohnen nicht wirklich ne schoene stadt.. dorf.. naja was auch immer
was ich vergrass zu erwaenen zwischen den stops gabs immer viel nichts mit kaum sich aendernder vegetation, also buesche und so, das outback ist an sich ein grosser sandkasten mit rotem sand der schlecht gepfegt ist, das ganze unkaraut da ehrlich, als wueste waer das bestimmt besser
dann gings zum wichtigsten punkt von allen, ayers rock… hmm naja was soll ich sagen, es ist nen grosser rundgelutschter stein, ach ja rot natuerlich, hier und da mal ne niesche und ne hoele… beeindruckend aber an sich nichts was sich lohnt direkt zu sehen,
im gleichen nationalpark gibts aber noch was anderes, das den dummen namen die olgas traegt, wer sich so nen bloeden namen ausgedacht hat weiss ich net, aber gehoert bestraft, die olgas sind im grossen und ganzen auch nur der aeyers rock, gleiches gestein, gleiche groesse, nur ist da wohl einer mit nem riesenmesser durch was einige beeindruckende spalten geschaffen hat, kaum zu beschreiben und wenn die touristen mal die klappe halten einfach nur herrlich zu geniessen, abschalten und die gedanken schweifen lassen,
was natuerlich nicht lang dauert, weil touristen nun mal nie die klappe halten,
egal tolle sache und sagen wirs mal so, ayers roch und die olgas zusammen lohnen sogar die 25 dollar eintritt fuer 3 tage in den nationalpark, in dem man uebrigends nicht uebernachten darf… naja in der zweiten nacht hat man uns dass dann netter und eindringlicher weise klar gemacht in dem wir weg geschickt wurden, soll heissen, eine nacht im sperrgebiet verbracht
danach gings zum kings canyon, was soll ich sagen, klasse, einfach nur herrlich, so ein bissl ein wunder fuer sich, natur pur und vor allem kostenlos, auch wenn mal wieder campen verboten ist, aber hier reicht an sich ein tag um alles zu sehen, wenn man eh schonmal hier ist ein muss, ehrlich
danach kam alice springs, die stadt in mitten von all dem nichts, was soll ich da sagen, es ist ne backpacker stadt, sie lebt durch und mit tourismus, denn an sich wuerde sich die sadt net wirklich halten koennen, aber jeder der da durch kommt mach da halt und das sind an sich ne ganze menge
danach gings wieder durch viel nichts nach broome, eine stadt am meer, so mit strand und allem und das beste, man kann sogar direkt am strand pennen, sau geil
das war dann auch schon der wendepunkt an dem die suche nach arbeit startete und uns gen sueden fuehrte, entlang der kueste versteht sich und hier und da mal mit abstecher
die haben dort einen guten streifen korallen nahe am strand, zum schnorcheln geeignet und ne schoene sache
was soll ich sagen, ich fass mich da grad so kurz weil im grossen und ganzen nicht viel zeit fuers besichtigen geopfert wurde, es hiess einen job zu finden
angelangt in gingin, einem kleinen nest etwa 70km noerdlich von perth, hier gabs dann endlich was… wein verschneiden… ein bloeder job, aber besser als nix
nunja was soll ich sagen, ich bin immernoch hier, jup in gingin, was soll ich sagen, man lernt leute kennen und nun arbeite ich als avokado pfluecker, wer nicht weiss was avocados sind, das ist nen mix aus gurke und birne 
naja die sind halt gruen und haben die form von ner birne, toll nicht?… ne eigentlich nicht, das zeug ist gesund und nun helf ich der welt vll auch noch in dem ich die pfluecke… ich bin tief gesunken
ihr seht ich hab meinen spass hier nicht verloren und auch wenn ich mich nun allein durchschlage… ja carsten ist wieder in dtl. … ist hier eigenlich alles nur noch intensiver geworden, man macht halt allein nen anderen weg auch wenn mich mein weg bis jetzt noch nicht wirklich weit gebracht hat, jup immernoch gingin
also dann ich hoffe ihr hab nen grobes bild was so los war seit meinem schreibstreik und da ich keine fotos grad dabei hab gibts auch keine, so einfach ist das
joa, danke fuer die geduld und ab sofort versuch ich wieder regelmaessiger zu schreiben, auch wenn ich wohl noch nen guten monat pflueck, also in der zeit wohl eher nix
also dann lasst es euch gutgehen